Sozialkunde
Studientag im Bayerischen Landtag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Trappe   
Mittwoch, den 20. März 2013 um 22:14 Uhr

 

Berufsschule Neumarkt beim Studientag Israel im Bayerischen Landtag

 

Vier angehende Bankkaufleute der Berufsschule Neumarkt  (Theresa Wolfsteiner, Barbara Boegerl, Stefan Closmann, Daniel Forster)  haben am Dienstag, 19. März an einer Premiere im Bayerischen Landtag teilgenommen.

Möglich war das, weil die beteiligten Arbeitgeber, Raiffeisenbanken aus dem Großraum Neumarkt, ihre Auszubildenden für diese Veranstaltung von der Arbeit freistellten.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Neumarkter Bankkaufleute

Begrüßt wurden wir von Frau Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, die darauf hinwies, dass sie sehr erfreut über die Fülle von Anmeldungen aus bayerischen Schulen gewesen sei, gleichzeitig aber zwei Drittel der Anmeldungen aus Platzgründen ablehnen musste, was ihr sehr leid tat.

Thementag Israel, das bedeute vor allem den Versuch einer Annäherung auf zwischenmenschlicher Ebene, über mögliche Vorurteile hinweg, um sich der Perspektive des jeweils Anderen nähern zu können.

Ein kleiner Baustein dazu war der Fachvortrag der Leiterin der Abteilung Holocauststudien der Gedenkstätte Yad Vashem, Frau Dr. Noa Mkayton, die in ihrem Referat die Wichtigkeit betonte, die Biographien der Holocaustopfer zu bewahren, um so über personalisierte Geschichte einen besseren Zugang zu jüdischer Vergangenheit und Zukunft für die nachfolgenden Generationen zu ermöglichen.

Einen ganz anderen Aspekt stellte Herr Martin Wagner, langjähriger Nahost-Experte und Korrespondent der ARD in den Vordergrund seines bisweilen kurzweiligen Referats. Er sprach über sein Leben als Korrespondent in Israel, seine Erfahrungen mit den Einwohnern Israels im Alltag und über seine Tochter, die in Israel geboren wurde und schon deshalb eine besondere Beziehung zu diesem Land habe. Wenn er den durchschnittlichen Israeli charakterisieren solle, so sei das ein Mensch, der hinter ihm in eine Drehtür reingehe, aber vor ihm wieder rauskomme. Wie er das mache, sei ihm bis heute ein Rätsel.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Mai 2013 um 16:50 Uhr
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Jahresbericht Sozialkunde 2011/2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Trappe   
Dienstag, den 31. Juli 2012 um 21:23 Uhr

 

SOZIALKUNDE

Die Teilhabe von Jugendlichen ist vielerorts Bestandteil aktueller gesellschaftlicher Debatten des Staatsverständnisses, über die Zukunft des demokratischen Systems, über Menschen- und Bürgerrechte von Kindern und Jugendlichen, über nachhaltige lokale Entwicklungen und den demographischen Wandel.

Teilhabe von Jugendlichen muss erst Recht in der Auseinandersetzung mit  der für den Jugendlichen neuen Rolle am Arbeitsplatz und seiner "Positionierung" in der "Erwachsenenwelt" stattfinden. Ihr Engagement bestimmt die Arbeits- und Lebenswelt von morgen.

Einen Teil dieser Sozialisationsaufgabe hat die Schule zu leisten. Emanzipation durch Bildung bedeutet dabei ein aktives Einbinden von Jugendlichen in schulische bzw. gesellschaftliche Prozesse. Lernen und Sozialisation bedeutet ein Hineinwachsen von Neulingen in eine Gemeinschaft von Experten. Dazu bedarf es Angebote an die Jugendlichen.

Hierzu versuchte der Fachbereich Sozialkunde im Schuljahr 2011/12 einen kleinen Teil beizutragen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Berufsschule Neumarkt im Gespräch mit ..." war Herr Dr. Erös am 17. November als Gast in der Berufsschule Neumarkt zu einem Vortrag mit dem Titel "Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen". Dr. Erös, pensionierter Oberstarzt der Bundeswehr, leistet seit über 20 Jahren humanitäre Hilfe in Krisenregionen Afrikas und Asiens. Er gilt als exzellenter Kenner Afghanistans und bildet regelmäßig deutsche Polizisten in Landeskunde für ihren dortigen Auslandseinsatz aus.

Dr Erös

Schon lange engagiert er sich dort und hat inzwischen mit seiner Stiftung u. a. mehr als zwei Dutzend Schulen für afghanische Mädchen und Jungen eröffnet.

Für sein Engagement wurde er mit dem Marion-Gräfin-Dönhoff-Förderpreis, dem Bundesverdienstkreuz und vielen anderen Auszeichnungen bedacht.

Herr Dr. Erös sprach am Vormittag vor ca. 150 Schülern aus verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen. Nachmittags referierte er dann vor 50 Sozialkundelehrern. (siehe Extrabericht)

 

Am 04. Mai 2012 fand im Rahmen der bundesweiten Europawoche ein Vortrag von Herrn Günter Gloser, MdB, Staatsminister für Europa a. D. in der Berufsschule Neumarkt statt.

Dabei hatten die Schüler im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit, einem erfahrenen Europapolitiker Fragen zu stellen.

MdB Günter Gloser

Gerade der unmittelbare Kontakt mit diesem politischen Entscheidungsträger bot den Schülern die Gelegenheit, mehr über Politik aus erster Hand zu erfahren. Sie konnten auf diese Weise aktuelle und zukünftige Herausforderungen in Europa unmittelbar kennen lernen, Einblicke in Entscheidungsprozesse gewinnen und Fragen unmittelbar an einen auf europäischer Ebene Handelnden richten. Bürgernähe und Transparenz sind wichtige Voraussetzungen für die Zustimmung zur EU und für das Vertrauen junger Menschen in die EU. (siehe Extrabericht)

 

Am 11. Mai fand an unserer Schule ein Projekttag zum Thema: Krise reloaded - Die Europäische Union und die Währungsturbulenzen statt, bei dem sich die Bankkaufleute der WBA 11 mit Themen rund um die Eurokrise beschäftigten.

Krise reloaded

Die Veranstaltung wurde von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Europäischen Akademie Berlin, Frau Dr. Weronika Priesmeyer-Tkocz in Kooperation mit der jeweils zuständigen Lehrkraft geleitet. (siehe Extrabericht)

 

Besonders hervorheben möchte ich die Bereitschaft einiger Kollegen, mit Ihren Klassen eine mehrtägige Abschluss- bzw. Klassenfahrt nach Berlin zu machen.

So fuhren dieses Jahr die Kollegen Nutz, Setz, Ernsberger, Drescher, Pröpster , Völkl und Zeiher mit Ihren Klassen in die Hauptstadt, um Sehenswürdigkeiten, aber natürlich auch sozialkundliche Themen zu erschließen. Dieses Engagement ist u.a. deswegen hervorzuheben, weil es zu einem großen Teil in der Freizeit der Lehrkräfte stattfindet und die Lehrkräfte diese wichtige pädagogische Arbeit trotz evtl. auftretender aufsichtsrechtlicher Risiken leisten. Ich denke dass diese Fahrten vielen Schülern weit über die "Berufschulzeit" in Erinnerung bleiben werden.

Erschossen an der innerdeutschen Grenze

Nicht unerwähnt darf dabei bleiben, dass wir seit Jahren bei diesen Fahrten von MdB Alois Karl sowohl finanziell als auch ideell sehr unterstützt werden. Dafür recht herzlichen Dank. Inzwischen hat sich der Hauptstadtbesuch ja schon zu einer kleinen  Gewohnheit entwickelt. Darüber freue ich mich sehr.

 

Ganz herzlicher Dank auch an die AOK Neumarkt für die Bereitschaft, in diesem Schuljahr insgesamt fünf kostenlose Prüfungsvorbereitungskurse für Abschlussschüler zum Thema Sozialversicherungsrecht in der Berufsschule Neumarkt anzubieten. Bei diesen Veranstaltungen wurden die Schüler optimal auf die kommenden Abschlussprüfungen vorbereitet. Hier gilt der Dank in erster Linie Frau Zehnter und Frau Schwarz von der AOK Neumarkt, die mit der Durchführung bzw. Planung dieser Veranstaltungen betraut waren.

 

Auch in diesem Jahr konnte wieder eine Gruppe von Schülern der Berufsschule Neumarkt im Rahmen des Programms "Lernort Staatsregierung" eine Fahrt nach München machen.

Bayerische Staatskanzlei

Dieses Mal waren es angehende Landwirte und Fachverkäuferinnen des Fleischerhandwerks, die zusammen mit den Klassenleitern, StD Janka und StD Omlor das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten besuchten. Im Anschluss daran hatten sie noch die Möglichkeit, die Bayerische Staatskanzlei zu besichtigen.

 

Erwähnt werden soll noch die Klasse WIN 10c, die sich in diesem Jahr mit viel Engagement an dem bundesweiten Wettbewerb "KLIMA & Co" beteiligte. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde ein CO2-Einsparkonzept für die Berufsschule Neumarkt entwickelt. Zum anderen bot der Wettbewerb die Möglichkeit, die angehenden Industriekaufleute mit ihrem Ideenreichtum in den Entwicklungsprozess von Klimaschutzmaßnahmen einzubeziehen. Auch wenn wir nicht auf den vorderen Rängen landeten, bestehen berechtigte Hoffnungen bei der anstehenden Generalsanierung des Schulgebäudes, einige Ideen mit einzubringen. Insbesondere der Gedanke der möglichen  Installation einer Photovoltaikanlage wurde durch Herrn Borrmann, Vorstand der Jurenergie eG als zukünftiges Projekt persönlich unterstützt. Hoffen wir, dass der Sachaufwandsträger dieses Vorhaben bei der Generalsanierung nicht aus den Augen verliert.

 

Für den 18. Juli 2012 planen wir eine Veranstaltung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, bei  der ein Zeitzeuge über seine Erlebnisse während des 2. Weltkrieges berichtet. Herr Letic musste nach seiner Verhaftung wegen Partisanentums Zwangsarbeit im Konzentrationslager Flossenbürg und Hersbruck leisten. Den Kontakt zur Gedenkstätte Flossenbürg stellte Herr StR Rolf Rupp her, dafür herzlichen Dank. Schön wäre es, wenn sich in Zukunft weitere Kooperationsmöglichkeiten mit dieser wichtigen Einrichtung deutscher Erinnerungskultur ergeben könnten.

Abschließend möchte ich den Mitgliedern der "Abteilung Religion" danken, die es wieder geschafft haben, unsere jährliche Spende in Höhe von 2.000,00 Euro an das Kinderhospiz im Allgäu zu organisieren. Ganz herzlichen Dank aber auch an die Schüler, die durch ihre "Spendenbereitschaft" dieses großartige Ergebnis erst ermöglichten.

Ergebnis des Weihnachtsbasars des Fördervereins

Für den gleichen Zweck spendete die Schülermitverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Berufsschule anlässlich des Weihnachtsmarktes noch mal 800,00 Euro aus den Erlösen des Weihnachtsmarktes. Nicht unerwähnt lassen möchte ich dabei den Besuch einer Vertreterin des Kindeshospizes im Juli 2011, bei dem sie es in einer sehr behutsamen aber gleichwohl anrührenden Weise verstand, die Arbeit in einem Hospiz transparenter zu machen. "Eine Gesellschaft zeichnet sich durch das aus, was sie für ihre schwächsten Mitglieder tut" (Bundespräsident a.D. Gustav Heinemann)

 

Zu guter Letzt gilt mein Dank Herrn OStD Albert Hierl, dem Schulleitungsteam, den Hausmeistern Herrn Sucker und Herrn Thumann und den Damen des Sekretariats, die die Vorhaben bzw. Wünsche des Fachbereichs Sozialkunde immer vorbehaltlos unterstützt und damit erst ermöglicht haben.

 

Trappe

Sozialkundefachbetreuer

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Juli 2012 um 21:46 Uhr
 
Zeitzeugenbericht: Überlebender des KZ Außenlagers Hersbruck PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Trappe   
Freitag, den 20. Juli 2012 um 21:47 Uhr

Zeitzeuge Ljubiša Letic

Überlebender des Konzentrationslager Hersbruck


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Herr Ljubiša Letic aus Novi Sad in Serbien besuchte auf Einladung der Fachgruppe Sozialkunde am 18. Juli die Berufsschule Neumarkt. Die Anregung dazu kam von Herrn Rolf Rupp, der auch den Kontakt zur KZ -Gedenkstätte Flossenbürg herstellte.

Nach einer kurzen Ansprache durch den Schulleiter, Herrn OStD Hierl, bei der Herr Hierl seinen Dank dafür ausdrückte, dass Herr Letic die Strapazen dieser Zeitzeugenreise trotz seiner 86 Jahre noch auf sich genommen habe um seine Erlebnisse an Jugendliche weiterzugeben, begann Herr Letic vor ungefähr 80 Schülern mit den Schilderungen seiner Zeit als politischer Häftling in verschiedenen deutschen Konzentrationslagern.

Herr Letic wurde im August 1925 in Lok in der Vojvodina etwa 50 Kilometer nördlich von Belgrad auf einem Bauernhof geboren. Als junger Mann schloss er sich einer Partisanengruppe an. Im August 1944 wurde er verhaftet und als politischer Häftling mit der Nummer 36313 über verschiedene Konzentrationslager in Ungarn nach Flossenbürg und dann weiter ins KZ-Außenlager Hersbruck gebracht. Dort war er als Häftling vom 03. Dezember 1944 bis zur Auflösung des Lagers im April 1945.

Als er im Dezember 1944 ins Lager kam, mussten die Häflinge alle persönlichen Sachen und Kleidung abgeben und 4,5 Stunden nackt im Schnee warten, bis sie in ihre Baracken geführt wurden. Am nächsten Tag bekamen sie ihre Kleidung, allerdings handelte es sich um Sommerkleidung. Die Kälte und das ständige Frieren ist ihm bis heute in Erinnerung geblieben.

Bei minimaler Verpflegung verrichtete er die nächsten Monate in den Doggerstollen bei Happurg schwerste Arbeiten. Der Lärm des 2 Meter langen Steinbohrers, den er bedienen musste um Löcher für Sprengladungen zu bohren, schädigte sein Gehör nachhaltig.

Überlebt habe er, weil er von russischen Gefangenen aus Baracke Nummer 11 jeden Tag gekochte Kartoffeln bekam. "Kleiner Jugoslawe, komm her und iss die Kartoffeln." Woher sie diese wertvollen Kartoffeln hatten, wisse er bis heute nicht. Überlebt habe er aber auch, weil ihn ein Tscheche unterstützte, der in ihm wohl den eigenen Sohn sah.

Die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal - alles war verdreckt - überall waren Wanzen und Läuse. "Wenn ich eine erwischte, habe ich sie mit den Zähnen durchgebissen".

 

 

Letic erkrankte an Ruhr und kam mit zusätzlichen Essensportionen, die er unbemerkt von einem verstorbenen Häftling bezog, wieder zu Kräften. Diese zusätzlichen Portionen bekam er aber nur, weil er den Tod dieses Mithäftlings, der in seinem Stockbett lag, nicht meldete. "Wir hörten auf Mensch zu sein!  Das Sterben der Menschen um mich herum “, sagt er, "war die schlimmste Erfahrung aus der Zeit meiner Deportation und Zwangsarbeit in Hersbruck".

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Mai 2013 um 16:45 Uhr
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Abschlussfahrt nach Berlin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Trappe   
Freitag, den 15. Juni 2012 um 10:36 Uhr

BERLIN - BERLIN

WBK 12 c

 

Stadtrundfahrt im Doppeldecker dsc0634430

Auch in diesem Jahr fuhren wieder einige Abschlussklassen der Berufsschule Neumarkt nach Berlin. Eine davon war die legendäre WBK 12c, Fachklasse für Bürokaufleute.

Los ging es am Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 08:00 Uhr vom Neumarkter Bahnhof nach Berlin - Hauptbahnhof.

Nachdem wir unser Hotel bezogen hatten, nutzten wir den Rest des Tages zu einer Stadtrundfahrt „oben ohne".

Am nächsten Morgen stand ein Gespräch mit MdB Alois Karl im Paul - Löbe Haus auf der Tagesordnung. Nach diversen Einlasskontrollen wurden wir von Herrn Karl über die tagespolitischen Aktualitäten dieses Sitzungstages informiert. Gleichzeitig stellte er eine lockere Gesprächsatmosphäre her, indem er im Gespräch auf die jeweiligen Wohnorte der Schüler Bezug nahm. Schnell stellte sich heraus, dass es viele gemeinsame Bekannte gab.

 

WBK 12c mit MdB Alois Karl

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. August 2012 um 18:10 Uhr
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Krise reloaded - Euro vor dem Absturz? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Trappe   
Freitag, den 18. Mai 2012 um 22:09 Uhr

Krise reloaded - Die Europäische Union und die Währungsturbulenzen

Experten unter sich

Bundesregierung, EU-Komission und Europäisches Parlament veranstalteten im Frühjahr 2012 im Rahmen ihrer Verwaltungspartnerschaft eine deutschlandweite Reihe von 20 Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen zur Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Europäische Akademie Berlin wurde dafür mit der Durchführung der Veranstaltungen beauftragt.

 

Dass die Berufsschule Neumarkt eine dieser deutschlandweiten 20 Schulen wurde, freute uns besonders. Dazu fand am 11. Mai an unserer Schule ein Projekttag statt, an dem sich die Bankkaufleute der WBA 11 mit folgenden Themen beschäftigten.

 

  • Grundzüge der Finanz- und der Währungskrise
  • Die politische Geschichte des Euro
  • Die Rettungsmaßnahmen für den Euro
  • Die Debatte um den Europäischen Stabilitätsmechanismus
  • Die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Darstellung und Rolle der EU-Mitgliedschaft Deutschlands in der globalen Krise

 

Die Veranstaltung wurde von einer wissenschaftlichen Mitarbeiter der Akademie in Kooperation mit den zuständigen Lehrkräften begleitet.

Ziel des Projekts war es, bei jungen Menschen neben der reinen Wissensvermittlung ein Interesse für wirtschaftliche und politische Fragestellungen und Zusammenhänge zu wecken. Weiterhin sollte das Projekt zur Förderung der europäischen Identität der Jugendlichen beitragen.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Mai 2012 um 22:55 Uhr
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