Beruf Schornsteinfeger
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Geschrieben von: Finger Christian   
Dienstag, den 10. November 2009 um 13:06 Uhr

Was machen Schornsteinfeger?

Die Zeit der Kohleöfen ist zwar vorbei, aber in den heutigen Zeiten der Luftverschmutzung und des "Treibhauseffekts" spielt der Schornsteinfeger eine immer wichtigere Rolle. Neben Besen und Kehrleine arbeitet er heute vor allen Dingen mit modernster Technik. Er misst zum Beispiel Emissionen, also Schadstoffe, die z. B. bei der Verbrennung von Erdöl in Heizungs- und Feuerungsanlagen entstehen und an die Umwelt abgegeben werden. Außerdem prüft er, ob Brennstoffe wie Erdöl oder Gas optimal genutzt werden. Auch bei der Planung von neuen Heizungsanlagen beraten die Heizungs- und Brandschutzexperten, damit möglichst wenig Abgase entstehen, der Energieverbrauch niedrig bleibt und natürlich in puncto Sicherheit alles stimmt.

Schornsteinfeger ...

  • kehren und reinigen Abgasanlagen (Schornsteine)
  • überprüfen Heizungs- und Feuerungsanlagen, Lüftungsanlagen und ähnliche Einrichtungen und berücksichtigen dabei Sicherheits- und Schutzvorschriften
  • prüfen technische Anlagen und Einrichtungen in Heizräumen und in Räumen zur Brennstofflagerung und -versorgung
  • prüfen technische Anlagen und Einrichtungen auf Energieeinsparung und Umweltschutz sowie auf Mängel und Funktionsstörungen; werten die Ergebnisse aus, beurteilen und dokumentieren sie
  • erarbeiten Vorschläge, um Gefahren und Störungen zu beheben
  • beschreiben den Soll- und Ist-Zustand von technischen Anlagen und Einrichtungen
  • beraten Kunden zu feuerungs-, umwelt- und klimatechnischen Fragen
 
Ausbildung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Finger Christian   
Dienstag, den 10. November 2009 um 13:07 Uhr

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Viele Betriebe erwarten aber den Hauptschulabschluss oder die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit einer Gesellenprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wie viel Sie während und nach Ihrer Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben. Welcher Arbeitgeberverband bzw. welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrer Handwerkskammer, Innung, beim Berufsverband oder auch bei der Arbeitsagntur vor Ort.

 
Zukunftsaussichten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Finger Christian   
Dienstag, den 10. November 2009 um 13:08 Uhr

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise als Umweltschutztechniker. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • Immissions- und Emissionsschutz (Immission: Menge eines bestimmten Schadstoffs, der z. B. in der Luft enthalten ist / Emissionen: Schadstoffe, die in die Umwelt abgegeben werden, wie z. B. Abgase, die durch Verbrennung von Erdöl oder Gas entstehen)
  • Abluftreinigung
  • Brandschutz
  • Umweltschutz

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

  • Ausbilder/-in (ist auch Bestandteil der Meisterprüfung)
  • Betriebsassistent/-in im Schornsteinfeger- Handwerk
  • Meister/-in im Schornsteinfeger-Handwerk (Voraussetzung für die Selbständigkeit im Handwerk)
  • Umweltschutztechniker/-in

Nach dem Besuch einer Fachoberschule/Berufsoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich:

  • Dipl.-Ingenieur/-in Umwelttechnik

 


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